| Sigrid
D. (34) aus Paderborn leidet an einer ganz besonderen psychischen
"Erkrankung" Sie kommt nur auf dem gynäkologischen
Stuhl in einer Frauenarzt - Praxis zum sexuellen Höhepunkt.
Und sie ist sich sicher dass ihr Gynäkologe das bemerkt. Arzt
am Scheideweg! - möchte man da denken.
Erotik.de ist durch ein Zeitschrifteninterview auf Sigrid und ihr
außergewöhnliches Verlangen aufmerksam
geworden und wollte es genauer wissen. Lesen Sie hier im ersten
Online-Intiminterview mit Sigrid, was diese Frau alles anstellt,
wenn sie "Es" mal wieder braucht.
Erotik.de: Vielen Dank, Sigrid,
dass Sie sich zu diesem etwas heiklen Interview bereit erklärt
haben. Es handelt sich ja in Ihrem Falle wohl um eine echte
Erkrankung, die Sie da haben.
Sigrid: Das ist richtig. Aber indem ich darüber
rede, hilft es mir ein wenig, mit dem Ganzen fertig zu werden. Das
ist echte Therapie. Also…
Erotik.de: Was genau ist Ihr Problem Sigrid?
Sigrid: Ein Problem ist, dass ich jedes
Mal einen Orgasmus bekomme.
Erotik.de: Wo ist da das Problem? Viele andere
Frauen würden sie darum beneiden.
Sigrid: Mein Problem ist, dass ich den Orgasmus
jedes Mal bekomme, wenn ich beim Frauenarzt bin
und auf dem Untersuchungsstuhl liege. Mein Hauptproblem
ist, dass ich mittlerweile n u r noch auf dem Gynäkologenstuhl
zum Höhepunkt komme.
Erotik.de: Nur dort?
Sigrid: Nur dort!
Erotik.de: Nicht zuhause, im Bett, am Strand, auf McDonalds
Toiletten, in Umkleidekabinen von Karstadt? - also an all den Orten
wo ganz normale andere Frauen tagtäglich zum Höhepunkt
kommen? ( in Berlin soll es in der Nähe des Alexanderplatzes
ein großes Bekleidungshaus geben, von dem man sagt, dass es
sogar eine Kunst sei, dort als Frau das Gebäude wieder zu verlassen
o h n e einen Orgasmus gehabt
zu haben.)
"Sigrid ist jedes Mittel recht, wenn sie ES mal wieder
braucht"
Sigrid: Ausschließlich beim Frauenarzt!
Inzwischen ist es sogar so, dass ich nur deswegen dort hingehe,
manchmal mehrmals im Monat. So wie manche Männer geil werden
und dann einfach zum Telefon greifen und eine Telefonsexnummer anrufen
oder ins Pornokino gehen. Wenn ich geil werde greife ich
auch zum Telefon – aber um einen Sprechstundentermin bei meinem
Frauenarzt auszumachen.
Erotik.de: Geht das immer so spontan,
wie sie Ihnen da ab und zu kommt?
Die Lust meine ich?
Sigrid: Ich erfinde halt immer was Dringendes.
Schwere einseitige Schmerzen im rechten oder linken Bauchbereich.
Mal ist es Ausfluss aus der Scheide, der sich plötzlich rot
verfärbt hat – obwohl ich keine Tage habe. Irgendetwas
Notfallmäßiges eben, so dass ich gleich
in die Praxis gebeten werde.
Erotik.de: Und dann, was passiert dort?
"Poloch, Orgasmus und "Entenschnabel" - Triade der
Lust"
Sigrid: Ich werde vor Geilheit
und Aufregung ganz kribbelig, wenn ich den Termin habe. Ich
lege mich vorher in die Badewanne, mach mich total sauber und bereite
mich vor für die "Instrumente" des Doktors.
Meistens lasse ich dabei den Wasserstrahl meiner Handbrause im pulsierenden
Massagerhythmus auf meinen K***** prasseln. Der
wird dann groß und rot und hart und mir kommt es immer
bald schon in der Wanne, wenn ich dann daran denke, wie
nachher dieser graumelierte "Halbgott in Weiß"
mir seinen Entenschnabel in die M*****
zwischen meine weitgespreizten Schenkel schiebt und …...
Erotik.de: Entenschnabel?
Sigrid: Ja, so nennt man dieses Instrument, was
aussieht wie eine Schere und womit man die Scheide
spreizen kann, nachdem man es eingeführt hat.
Ich bin ganz verrückt nach diesem Teil. Ich lasse mich, sobald
ich auf dem Gynstuhl liege und die Beine oben habe,
ganz tief nach hinten in den Stuhl sinken und recke ihm meine M******
in all ihrer rasierten Prallheit entgegen – viel
mehr als nötig ist.
Dabei ist es mir wichtig, dass er auch mein Poloch sieht.
Der Gedanke, dass er genau sieht, wie sich mein kleines Poloch reflexartig
zusammenzieht, wenn er mir den kalten Entenschnabel aus Metall in
die M***** führt, bringt mich jedes Mal fast um vor Geilheit.
"Einführungskurs für Fortgeschrittene"
Ich schließe dann meistens die Augen und zucke am ganzen
Leib und stöhne kurz auf. Er meint wohl das
sei dann wegen der Kälte des Metalls und weil ich eventuell
Angst vor dem medizinischen Instrument habe – was bei vielen
Frauen ja auch der Fall ist. Bei mir ist es aber das Stöhnen
wenn es mir in dem Moment zum ersten Mal kommt.
Nicht jedes Mal gleich beim Einführen - aber spätestens
dann wenn er den Entenschnabel spreizt und damit
von innen meine M***** weitet.
Erotik.de: Macht Ihr Arzt sich da nicht so seine
Gedanken? Der Mann ist ja "vom Fach"
und es ist sicherlich nicht so häufig, dass eine Frau sich
so benimmt bei der Untersuchung als ob sie starke Schmerzen hätte,
gleichzeitig aber manchmal mehrmals monatlich in die Sprechstunde
kommt um diese Untersuchung machen zu lassen.
Sigrid:
Das ist es ja, ich weiß es nicht. Es ist ja immer noch eine
Sprechstundenhilfe anwesend. Aber ich finde die Vorstellung
total scharf, dass er in dem Moment genau weiß, dass es mir
kommt und gleichzeitig so nah dran ist, dass er alles genau sehen
kann. Wie ich unten zucke und wie ich rot und feucht werde.
"Rot" und "feucht" – Die Symptome
krankhafter Lust
Ich werde nämlich immer sehr feucht, wenn
ich einen Höhepunkt habe. Vorher eigentlich nicht. Ich hatte
sogar schon Probleme beim Verkehr, weil ich nicht
feucht genug wurde beim Vorspiel. Aber wenn es mir dann kommt, dann
ist das fast ein Abspritzen.
Er merkt das bestimmt. Das muß er einfach sehen und kapieren.
Aber er lässt sich nie jemals irgendetwas anmerken. Er ist
total sachlich und professionell.
Aber allein schon die Tatsache, dass er bei diesen Untersuchungen
ja eigentlich nie etwas Krankhaftes findet, weil ich die Beschwerden
ja frei erfunden habe - und er trotzdem nie eine Bemerkung macht
oder so. Er untersucht mich jedes Mal ganz genau und intensiv und
gründlich, auch wenn ich einmal an zwei Tagen hintereinander
zu ihm in die Praxis komme.
Also wahrscheinlich findet er das ganze auch geil und genießt,
was sich da vor seinen Augen abspielt.
Erotik.de: Und er findet niemals irgendetwas
Verdächtig?
Sigrid: Bisher nicht... Es ist ja auch nicht jedes
Mal alles erfunden. Einmal hatte ich hatte ich wirklich eine Entzündung
da unten. Weil ich mir nach einem Montagstermin in Gedanken an die
geile Erinnerung immer vor Lust zwischen den Beinen gerieben habe,
wurde ich dort so wund und rot, dass ich am Mittwoch gleich wieder
hinmusste.
Erotik.de: Einmal eine andere Frage - Leben Sie
in einer Beziehung. Oder sind Sie verheiratet Sigrid?
Sigrid:
Ja, ich habe einen lieben Mann, mit dem ich im nächsten Oktober
3 Jahre verheiratet bin. Und unser eheliches Sexleben war eigentlich
immer harmonisch.
Ich genieße es immer sehr ihn zu spüren, wenn wir es
tun. Ich liebe ihn sehr - den Entenschnabel meines Frauenarztes
aber vergöttere ich.
Was ist so schlimm daran? Andere stehen auf Frauenschuhe oder andere
Fetische.
Manchmal denke ich, dass sich das Ganze nur in meinem Kopf abspielt
und ich mir da etwas einbilde - und dass von außen betrachtet,
das Ganze gar nicht so sexuell ausgerichtet ist, wie es mir vorkommt.
Und selbst wenn? Man sat ja! Alles fängt im kopf an. Und wenn
es mich scharfmacht, dann denke ich einmal, ist das in Ordnung so.
Erotik.de: Da haben Sie allerdings Recht Sigrid.
Wichtig ist bei solchen Dingen immer, dass auf jeden fall niemandem
geschadet wird. Der Rest bleibt dann jedem Einzelnen und seiner
Phantasie überlassen
Getreu dem Motto: "2 Erlaubt ist – was geil macht."
"Nackt unterm Doktorkittel - Rollenspiel beim Sex"
Erotik.de: Weiß Ihr Mann von Ihrer heimlichen
Leidenschaft?
Sigrid: Mittlerweile schon. Er hat erst gedacht,
dass es an ihm liegen würde, weil er mich nie befriedigen konnte.
Das hat ihn so belastet, dass ich es eines Tages nicht mehr aushalten
konnte und ihm die Wahrheit erzählt habe.
Er hat sehr verständnisvoll reagiert. Mittlerweile haben wir
sogar schon ausprobiert, zuhause eine Frauenarztuntersuchung
zu "spielen" beim Sex. Quasi als Rollenspiel.
Wolfi - das ist mein Mann, zieht sich dann immer einen weißen
Malerkittel an unter dem er ansonsten vollkommen nackt ist und spielt
den Frauenarzt, der mich im Sessel zurückgeschlagenen
Beinen liegend untersucht.
Das ist sehr anregend. Aber bis zum Orgasmus hat er es noch nie
geschafft bei mir. Da fehlt einfach der Entenschnabel.
Ein eindringender Penis dehnt die Vagina ja bei weitem nicht so
intensiv wie der medizinische Entenschnabel bei einer Untersuchung.
"Medizinische
Instrumente aus dem Sexshop"
Erotik.de: Wenn es das ist, was ich mir vorstelle,
dann gibt es diese Geräte doch mittlerweile bereits für
jeden in Erotikshops zu kaufen.
Sigrid: Ist nicht wahr …...
Wirklich? Sind bestimmt sehr teuer.
Erotik.de: Nicht unbedingt. Es gibt wohl zwei Ausfertigungen:
das etwas teurere Originalmodell aus Metall. Und dann eines, welches
dieselbe Form und Funktion hat, aber aus Plastik gefertigt ist.
Das ist etwas günstiger.
Sigrid: Das wird natürlich sofort gekauft
- für meinen Wolfi! Na ja - im Grunde ist es ja dann letztlich
für mich (grinst)
Erotik.de: Was mich jetzt noch interessieren würde,
Sigrid, wissen Sie vielleicht, wie es dazu kommen konnte, dass Sie
diese besondere sexuelle Vorliebe entwickelt haben?
"Allererster Orgasmus beim Frauenarzt"
Sigrid: Ich glaube schon. Es war ganz einfach
so, dass ich meinen allerersten Orgasmus auf dem Stuhl meines damaligen
Gynäkologen hatte. Vielleicht bin ich deshalb so geprägt
worden. Ich weiß es nicht genau - ich weiß nur, wenn
ich jetzt so zurückblicke, dass dieser Frauenarzt damals mich
mit Sicherheit "genauer" und "intensiver"
untersucht hat als nötig gewesen wäre.
Wahrscheinlich ist es mir deshalb damals zum ersten Mal bei seiner
Untersuchung gekommen damals. Ob das ganze absictlich oder zufällig
so abgelaufen ist, kann ich heute nicht mehr sagen. Ist ja im Grunde
auch nicht mehr so wichtig heute.
Mit ziemlicher sicherheit aber, hat dieser arzt damals dafür
gesorgt, dass für mein weiteres Leben die Begriffe "Orgasmus"-
"sexuelle Befriedigung" und "Frauenarzt"
einfach zuammengehören.
Erotik.de: Der Mann weiß gar nicht, was
er angerichtet hat.
Sigrid: "Angerichtet" eigentlich nicht.
Ich leide ja nicht wirklich darunter, dass ich beim Frauenarzt orgasme
- ganz im Gegenteil. Wenn sich ein Termin manchmal erst für
den nächsten Tag vereinbaren lässt, dann fange ich an
zu leiden, weil ich es nicht erwarten kann.
Erotik.de: Stimmt auch wieder - wenn man bedenkt,
was andere Frauen da im Vergleich in Sachen Sex
und Orgasmus leiden müssen.
Sigrid:
Was mich dabei etwas irritiert ist die Tatsache, dass es mir überhaupt
nichts ausmacht, dass mein Frauenarzt ja schon ein älterer
Herr mit grauen Haaren ist – und ich bin
eine junge Frau. Und mein Wolfi ist auch in meinem Alter.
Der Arzt könnte fast mein Vater sein - und trotzdem fühle
ich mich sexuell sehr zu ihm hingezogen.
Erotik.de: Das ist gar nicht so selten, wie man
denkt. Oft finden Frauen ältere Männer anziehend, weil
diese schon Lebens - und Liebeserfahrung im Umgang mit Frauen haben.
Wenn ein solcher Man dann dazu noch Frauenarzt ist, dann verstärkt
sich dieses Gefühl wahrscheinlich noch.
Sigrid: Da könnten sie Recht haben. So hatte
ich das noch gar nie gesehen.
Erotik.de: Vielen Dank für dieses offene
Gespräch, Sigrid.
Sigrid: Gerne - wie gesagt. Mir hilft es dann
doch immer ein bisschen, wenn ich einmal offen darüber reden
kann und dann bestätigt bekomme, dass ich nicht ganz so "pervers"
veranlagt bin, wie ich mir manchmal vorkomme.
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