| Wenn man den visuellen Medien, wie z.B. dem Fernsehen glauben schenkt, erfreuen sich Swingerclubs großer Beliebtheit. Das ist zumindest das, was uns einschlägig bekannte Reportagen aus dem Fernsehen weiß machen wollen. Doch die Wahrheit ist, dass nur 2% der Erwachsenen in Deutschland schon mal Erfahrungen im Bereich "Swingen" gemacht haben. Ca. 10% würden hier gerne Erfahrungen sammeln. Die meisten Menschen wissen nicht mal was Swingen wirklich ist.
Swinger sind Paare, die ihre sexuellen Neigungen mit ihrem Partner ausleben wollen. Auch wenn der Partner nicht aktiv beteiligt ist kann er zuschauen und eingreifen wenn es ihm zu weit geht. Swingen ist auch die Lust am Verkehr mit fremden Menschen, seinen Fetisch und seine Träume auszuleben und sich einfach nur wohl zu fühlen.
Leider Gottes sehen die meisten Menschen das Bild der Swinger sehr verzogen. Swinger sind keine immergeilen, nymphomanische Menschen.
Es sind ganz normale Leute wie du und ich. Nur gehen leider durch dieses verzerrte Bild viele Menschen mit falschen Erwartungen in einen Swingerclub. In Swingerclubs gibt es eine einfache Grundregel: "Alles kann, nichts muss!". Gerade durch die Vorstellung von einem Haufen Menschen, die gerade beim Rudelbumsen sind, gehen viele Männer in der Hoffnung auf einen geilen Fi*k in einen Swingerclub. Das sind dann meistens die Menschen die wieder enttäuscht nach Hause gehen.
Für Paare die gerade eine Beziehungskrise durchmachen, wird der Besuch eines Swingerclubs oft als letzter Ausweg gesehen um ihrer Beziehung wieder etwas "Pepp" zu verleihen. Doch gerade das ist ein Fehler.
Paare die sich für das swingen interessieren sollten in einer festen und glücklichen Beziehung leben. Vor dem ersten Besuch sollten Regeln und Verhaltensweisen besprochen werden. Denn nichts ist schlimmer als zu sehen wie der Partner etwas tut was einen verletzt oder erschreckt. Man sollte sich auch auf Pausen einigen, in denen man gegebenenfalls neue Regeln aufstellt oder über vorherige Abmachungen redet. Für den Notfall müssen beide Partner damit einverstanden sein, dass der Andere den Besuch jederzeit abbrechen kann. Dann gehen beide auf der Stelle, sonst gibt es bestimmt ein unschönes Ende.
Clubs sind meistens in 2 verschiedene Bereiche unterteilt. Der bereich in dem es Sex geben darf und der in dem man keinen Sex haben darf. Aus Rücksichtnahme auf andere Besucher wurde diese Regelung in ziemlich jedem Swingerclub übernommen.
Natürlich kostet aller Spaß auch Geld.
"Einzelherren" zahlen ungefähr 80€ bis 130€. Das liegt an dem Männerüberschuss, den sich, glaube ich, jeder selber erklären kann.
(Wo gefi*kt werden kann, sind viele Männer nicht weit)!
Pärchen zahlen ca. 40€ bis gar nichts. "Einzeldamen" kommen fast überall umsonst in den Club.
Noch ein paar grundsätzliche Informationen: Die "Swinger- Gemeinde" ist eine aufgeschlossene und freundliche Gesellschaft. Hier zählt der Grundsatz: Jedem das was ihm gefällt. Wenn jemand etwas nicht will, dann tut man es nicht. Auf der "Rammelwiese" kann man leicht erkennen ob man mitmachen darf. Einfach leicht mit Hand anlegen oder fragen. Wird die Hand weggeschoben oder wird anders Verneint, heißt das, dass man aufhören soll. In dem Fall ist der Rückzug angesagt.
Ich glaube das waren erst mal alle nötigen Infos über Swingerclubs. Jetzt wünsch ich viel Spaß beim ausprobieren. Let it swing!
Bis zum nächsten Mal,
Euer
Lo Hate
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