| Wissen
Sie, was Ihr Nachbar alles sieht, während Sie denken, Sie treiben`s
im Dunkeln? Spannern ist nicht die Ausnahme, es ist die Regel! –
wie uns Andreas L. beweist, der hier auf erotik.de zum ersten Mal
über sein geilstes Hobby berichtet.
„Die Nacht hat tausend Augen „ –
sagt man. Was mich betrifft, so weiß ich, dass dieser Satz
absolut zutrifft. Ja, ich geb`s zu. Ich bin ein sogenannter „Spanner“.
Einer der sich daran aufgeilt, unbemerkt andere bei ihren intimsten
Tätigkeiten zu beobachten. Beim Sex, beim
Ausziehen, auf dem Klo, bei allem eben, was Menschen
so tun, wenn Sie denken, es würde sie niemand beobachten. Das
ist mein liebstes Hobby, mein einziges mittlerweile. Und man lernt
die Menschen kennen, wenn man so ein Hobby hat, das können
Sie mir glauben.
Manchmal ist es zum lachen, manchmal ist es zum weinen, manchmal
ist es erschütternd, manchmal sogar fast unerträglich
– meistens ist es aber ganz einfach rattengeil..
Und
was ist schon Schlimmes daran? Wem wird geschadet? Es ist absolut
Safer Sex, es ist total geil und im Grunde tut es jeder. Oder meinen
Sie, all die Teleskope und Nachtsichtgeräte, die zu Tausenden
mittlerweile zu Spottpreisen sogar schon bei Tchibo und Karstadt
verkauft werden, dienen nur der „Naturbeobachtung in Wald
und Flur“? Da kann ich nur lachen!
“A Jeder is a Spanner“
Das erste, was ich entdeckte, als ich eines Tages einmal mein Teleskop
auf den gegenüberliegenden Wohnblock richtete, waren drei weitere
Teleskope und 2 Videokameras auf Stativen, die in verschiedenen
Wohnungen in Richtung unseres Wohnblockes gerichtet und nur dürftig
hinter halb zugezogenen Vorhängen oder am Fenster platzierten
Pflanzen wie Gummibäumen aufgestellt waren.
Jeder der sich Sexfilme anschaut ist ein Spanner! Er schaut anderen
bei einer Tätigkeit zu, die man normalerweise in der eigenen
Privatsphäre praktiziert. Bei etwas sehr Intimem. Und er geilt
sich dabei auf.
Im
Internet werden in den Newsgroups sogar schon öffentlich von
Leuten die Termine und Uhrzeiten bekanntgegeben, an denen sie sich
nackt vor dem Fenster zeigen werden oder bei Nacht und hell erleuchtetem
Zimmer bei geöffneten Vorhängen Sex haben oder masturbieren
werden. Sie tun das dann auch, wissen nicht ob jemand das gelesen
hat und sie wirklich beobachtet werden, aber allein schon die theoretische
Möglichkeit dazu gibt ihnen einen zusätzlichen Kick
bei dem Sex, den sie vor dem Fenster an diesem Abend machen.
Die richtige Technik ist wichtig – beim Sex und beim Spannern.
Seit ich mich mit den Geräten und Techniken zum Spannern etwas
vertrauter gemacht hab (Teleskope/Videokameras/Nachtsichtgeräte...)
weiß ich, dass es nichts gibt, was es nicht gibt. Es ist unglaublich.
Und die Grundausrüstung kostet kaum einmal 200 Euro. Manche
Leute glauben, ich sei paranoid, weil ich seitdem des öfteren
das Gefühl habe, beobachtet zu werden, obwohl ich das Licht
ausgemacht habe in meiner Wohnung, die im 3. Stock liegt und das
nächste Haus etwa 100 m entfernt ist. Das ist kein Verfolgungswahn,
glauben Sie mir! Ich weiß, was ich bei andern sehen kann –
und was diese also auch bei mir sehen können. „Wenn der
Feind in Reichweite ist, dann bist du es auch“, wie ein Sprichwort
so schön sagt.
Mit
meiner neuesten Errungenschaft, einer digitalen Videocam mit 700-facher
Vergrößerung, Nachtsichtfunktion, Infrarotleuchte für
Aufnahmen auch bei absoluter Dunkelheit und Super-Bildstabilisator,
die direkt an das Objektiv meines Teleskops angeschlossen werden
kann, lese ich Ihnen auf 700 m Entfernung Ihren Stromzähler
ab. Bei Nebel!
Auf der öffentlichen Toilette fing alles an...
Ich entdeckte meine Leidenschaft eigentlich mehr zufällig.
Ein menschliches Bedürfnis trieb mich eines Samstagmorgens
während des Einkaufens auf eine öffentliche Toilette im
Herzen Berlins.
Während ich die Tür zu meiner Toilettenkabine schloss,
hörte ich auf einmal stöhnende Geräusche aus der
Nachbarkabine. „Harter Stuhlgang“ dachte
ich mir zuerst, dann aber kam noch das Stöhnen einer zweiten
Stimme hinzu. Ich wurde neugierig. Leise kletterte ich auf die Toilettenschüssel
und schaute vorsichtig über die Trennwand der beiden Kabinen.
Dort sah ich eine Frau, die mit dem Gesicht zu mir und dem Rücken
zur Wand lehnte und die es gerade von einem Typen im Stehen heftigst
besorgt kriegte. Sie rammelten wie verrückt und ihre Augen
waren geschlossen und beide stöhnten. Seine Augen konnte ich
nicht sehen, weil er ja mit dem Rücken zu mir stand,
die Hose runtergelassen.
Das
Ganze erregte mich dann doch sehr und ich begann meinen Dödel
zu bearbeiten, während ich weiter zuschaute. Plötzlich
hob die Frau den Kopf, öffnete die Augen und unsere Blicke
trafen sich. Ich erstarrte zur Salzsäule. Ich wäre am
liebsten im Boden versunken vor Scham. Sie jedoch verzog keine Miene,
schloss die Augen wieder und stöhnte weiter. Der Kerl hatte
nichts gemerkt. Von nun an, schaute sie aber immer, wenn er es ihr
besonders kräftig besorgte und sie am lautesten stöhnte,
direkt mit offenen Augen über seine Schulter hinweg direkt
zu mir. Sie wusste dass ich mir dabei einen runterholte. Ich bin
mir sicher, dass sie es wusste!
Aus dem Sex zu zweit wurde plötzlich ein heimlicher „Flotter
Dreier“
Es war eine unglaubliche Situation. Man hätte erwarten können,
dass Sie sofort ruft „Scheiß Spanner, verpiss dich“
oder dass der Typ versucht mir eine reinzuhauen oder dass sie, weil
sie nun wussten, sie werden beobachtet, plötzlich einfach aufhören
würden. Aber nichts dergleichen. Die Frau genoss es anscheinend
beim Sex beobachtet zu werden und sie sagte ihrem Stecher die ganze
Zeit nichts. Es war das geile Geheimnis zwischen dieser hübschen
unbekannten Frau und mir, dass hier kein Sex zu zweit,
sondern im Grunde plötzlich ein Sex zu Dritt
stattfand – und das, ohne dass der Dritte, nämlich der
Mann der sie grade poppte, überhaupt etwas davon wusste.
Die beiden trieben es immer heftiger und als
sie letztlich ihren Orgasmus hatte, krallte sie ihre Hände
fest in die Arme ihres Typen, zog diesen zu sich heran und starrte
mir während der ganzen Zeit, in der es ihr kam, ohne auch nur
einmal zu blinzeln in die Augen.
In
diesem Moment kam es mir auch und sie wusste das. Sie konnte es
sicher sehen. Ob der Typ auch gekommen ist, weiß ich bis heute
nicht. Ich bin gleich, nachdem ich abgespritzt hatte von der Toilettenschüssel
runtergestiegen, habe mich angezogen und pro Forma die Toilettenspülung
betätigt. Danach ging ich raus um mir die Hände zu waschen.
Auf dem Platz vor der öffentlichen Toilette wartete ich noch
kurz und zündete mir eine Zigarette an. In diesem Moment ging
die Tür auf und die beiden kamen raus. Sie mit etwas gesenktem
Kopf und dicht hinter ihm laufend (immerhin war es ja eine Herrentoilette).
Nach ein paar Metern hakte sie sich jedoch an seinem Arm ein und
die beiden schlenderten Richtung Einkaufsstrasse zurück. Ich
sah ihnen nach. In diesem Moment blickte die Frau kurz nach hinten
zu mir, blinzelte mir zu und leckte sich über die Lippen. Dann
drehte sie sich wieder um. Der Kerl hatte auch hiervon wieder nichts
bemerkt.
Die
Polizei schaut den Spannern zu.
Seither lässt mich das Spannern nicht mehr los. Ich bin selten
dabei entdeckt worden. Und es ist bekannt, dass die Polizei Anzeigen
wegen heimlicher Beobachtung des Nachbarn mit Videokamera oder Teleskop
meistens wegen Geringfügigkeit einstellt.
Ist ja auch klar. Der Polizei ist das Spannern ganz recht. Solange
jeder jeden mit einer Videokamera beobachtet, gibt es immer einen
Zeugen und Beweismaterial, wenn einmal in einer Wohnung ein Verbrechen
geschieht.
Übrigens: Jede (!) Jahreszeit
ist Spanner-Saison. Im Sommer legt man sich in Klamotten in „Tarnfarben“
in der freien Natur auf die Lauer. Im Winter kann man bequem von
zuhause aus Richtung Nachbarhaus spannern, dann da tragen die Bäume,
die dazwischen stehen ja keine störenden Blätter mehr.
Im 2.Teil meines Erlebnisberichts erzähle
ich Euch, was ich des Nachts mit meinem Teleskop und meinem Nachtsichtgerät
so alles Geiles sehe!
Andreas L.
[Privatreport
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