| Wer "Fellatio"
immer noch für ein italienisches Pastagericht hält,
kann hier sicher einiges dazulernen. In dieser Folge der erotik.de
Sexualberater Info - Serie nehmen wir Dinge in den Mund, die
würden andere nicht `mal in die Hand nehmen.
Nachdem im ersten Teil dieses erotik.de Sexualberater Kurses
wichtige, aber eher allgemeine Aspekte des Blasens beleuchtet
wurden, soll es jetzt zur Sache gehen. Wie blase ich richtig?
Man muss zunächst zwei grundsätzliche Situationen
unterscheiden:
1. Einen noch schlaffen Penis steif blasen (sog. "Anblasen")
2. Einen schon steifen Penis bis zum Orgasmus blasen.
In diesem 2. Teil von "Blasen - so geht`s" soll
zunächst auf den ersten Punkt, das "Hochblasen"
eines noch schlaffen Penis eingegangen werden. Wie man ein
steifes Glied erfolgreich bis zum Höhepunkt bläst,
ist Inhalt des dritten Teils.
Das Hochblasen eines noch schlaffen Penis
Das so genannte "Anblasen" hat sich sehr bewährt,
in Situationen, in denen die rein manuelle Stimulation des
Penis (also mit der Hand) nicht zum gewünschten Resultat
einer Erektion führt. Auf Saugen und Lutschen reagiert
ein Penis meist selbst dann noch mit Erektion, wenn er auf
das klassische "rauf-runter-rubbel" kaum noch Reaktionen
zeigt. Deshalb gibt es in den Studios der Erotikfilm-Produzenten
auch fast regelmäßig so genannte "Anbläserinnen".
Das sind attraktive junge Damen, die im Film selbst nicht
zu sehen sind, und deren Aufgabe es ist, die männlichen
Darsteller vor ihrem Auftritt vor der Kamera "auf die
Höhe" zu bringen oder zwischendurch auf selbiger
zu halten.
Das Anblasen - Eine hohe Kunst
Die Kunst des Anblasens besteht darin, den Penis zu einer
maximalen Erektion zu lutschen, ohne dass es aus Versehen
zur Ejakulation, (zum Samenerguss) kommt. Diese kann nämlich
unbeabsichtigt auch schon bei halbsteifem Glied "aus
versehen" plötzlich "passieren", wenn
die Anbläserin "zu gut" ist.
Im Gegensatz zum "Blasen bis zum Höhepunkt",
bei dem der Aspekt des Lutschens (ich erspare mir ab jetzt
die "Anführungszeichen"...) im Vordergrund
steht, kommt beim Hochblasen oder auch Steifblasen dem Saugen
eine überragende Bedeutung zu. Jeder kennt das Prinzip
aus den Katalogen oder aus eigener Erfahrung von den so genannten
Penispumpen. Bei diesen wird der schlaffe Penis in eine längliche
Glas- oder Plastikröhre eingeführt, aus der dann
über einen Plastikschlauch mit einer Handpumpe die Luft
langsam abgepumpt wird. Durch den entstehenden Unterdruck
füllt sich der Penis in der Röhre immer mehr mit
Blut und kann im Extremfalle so übernormal groß
werden, dass er das ganze Glasvolumen ausfüllt.
(Anm: Penispotenzpumpen auf Unterdruckprinzip sind nicht
ganz ungefährlich! Wenn die Luft zu schnell abgepumpt
wird und dadurch zu schnell zuviel Unterdruck in der Glasröhre
entsteht, kann dies dazu führen, dass in der Eichel,
in der die Blutgefäße sehr dicht unter der Schleimhautoberfläche
verlaufen, der im Blut gelöste Stickstoff in Form feiner
Blasen ausperlt. Diese Bläschen können dann zu einer
Verstopfung (Thrombosierung) der kleinen Blutgefäße
in der Eichel führen ("Luftthrombose") und
es kann dann ein so genannter "Penisinfarkt" entstehen.
Man kennt diese Situation in der Tauchmedizin auch als "Taucherkrankheit".
Wenn ein Taucher zu schnell auftaucht, wenn also der Umgebungsdruck
zu schnell abnimmt, dann kommt es auch im Blut des Tauchers
zur Entstehung kleinster "Luftbläschen", die
im Gehirn zu kleinen Infarkten und zu Geistesverwirrtheit
und Orientierungslosigkeit führen. Die Therapie bei einem
bewusstlosen oder verwirrten Taucher mit Lähmungserscheinungen,
der zu schnell aufgetaucht ist, besteht deshalb auch darin,
ihn so schnell wie möglich in eine Überdruckkammer
zu bringen und den Druck darin so hochzufahren, dass die ausgeperlten
Stickstoffbläschen sich wieder im Blut lösen und
so das durch sie verstopfte Blutgefäss wieder freigeben.
Im Prinzip läuft hier dasselbe ab, wie wenn Sie eine
zugeschraubte Flasche Sprudel kräftig schütteln
und dann aufmachen. Sobald Sie den Verschluss abschrauben
perlt die Kohlensäure in Bläschenform aus).
Nach demselben Unterdruckprinzip wie in diesen Potenzpumpen
erfolgt das Hochblasen des Penis durch Saugen. Das Problem
ist, dass man mit dem Mund keinen dauerhaft so hohen Unterdruck
wie in einer Glasröhre erzeugen kann. Man muss, um das
Glied steif zu bekommen, also noch ein paar zusätzliche
Tricks anwenden.
Ein Orgasmus, den man nicht bis auf die Strasse hört,
war kein Orgasmus! So entlocken Sie ihrem Partner Wonneseufzer.
Neben dem reinen Saugen muss man beim Anblasen zwischendurch
immer mal wieder kurz und mehrfach hintereinander über
die Eichel lutschen um auch die Erektionsmechanismen durch
natürliche sexuelle Stimulierung zu aktivieren. Man kann
auch (bei unbeschnittenen Partnern) den Penis bis kurz hinter
der Eichel in den Mund nehmen und lässt dann den Eichelkopf
innerhalb der Vorhaut schnell vor und zurückflutschen,
wobei man das Vorhautende immer kräftig zwischen den
Lippen festhält. Diese Technik ist äußerst
stimulierend und wird Ihren Partner mehrere Wolluststöhner
entlocken. Aber aufgepasst: auch ein schlaffer oder halbsteifer
Penis kann, wie gesagt, ejakulieren!
So wird die Eichel prall und rot
Als dritte und zusätzliche Maßnahme des Hochblasens
müssen Sie ihre Hand einsetzen. Sie umfassen den schlaffen
Penis an der Wurzel mit Daumen und Zeigefinger ringförmig
und drücken ihn dort mäßig, (aber nicht zu
stark!) zusammen. Der Druck muss so groß sein (einfach
ausprobieren), dass die Blutgefäße, durch die das
Blut aus dem Penis abfließt (Penisvenen - verlaufen
relativ oberflächlich) zusammengepresst werden, dass
aber die Blutgefässe, durch die das Blut in den Penis
einfließt (Penisarterien - verlaufen relativ tief und
sind nicht so leicht zusammenzupressen) offen bleiben. (Anm:
Das ist übrigens das Prinzip der Erektionshilfe das bei
den sog. "Cockringen" Anwendung findet). Wichtig
nicht den ganzen Penisschaft mit der Hand zusammendrücken,
denn dann kann ja kein Blut mehr in die Schwellkörper
einfließen.)
Saugen - Lecken - Drücken: da kann kein Schwanz schlaff
bleiben
Um einen schlaffen Penis gekonnt hochzublasen kombinieren
Sie einfach die beschriebenen Techniken von "viel saugen"
- "wenig lecken" - "mäßig drücken".
Mit ein bisschen Übung hat man das jeweils richtige Maß
schnell gefunden und eine Erektion des Penis ist eigentlich
fast unvermeidlich.
Wenn es dann noch etwas mehr braucht, können Sie ja
zur massiven Erektionsunterstützung noch den altbewährten
"Nutten-Handgriff" anwenden, indem Sie während
Sie hochblasen noch einen Zeigefinger in den Anus des Partners
einführen und seine Prostata leicht massieren. Dazu führen
Sie (mit der Handfläche auf dem Damm Ihres Partners)
Ihren Zeigefinger einfach bis zum Anschlag vorsichtig in den
Anus ein. Wenn Sie ihn dann leicht nach vorne biegen bemerken
Sie etwas Hartes, was sich ungefähr so anfühlt,
wie wenn Sie auf den angespannten Daumenballen Ihrer Hand
drücken - das ist die Prostata. Aber aufgepasst: Dabei
ist es fast regelmäßig so, dass der Partner, der
vorher noch relativ unerregt dalag mit einem animalischen
Lustschrei in Ihren Mund abspritzt. Sagen sie nicht, ich hätte
Sie nicht gewarnt ..... :)
Viel Erfolg beim Ausprobieren.
Ihr Sexualberater Dr.med. Christian Constantin
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