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Dr. med. Christian Constantin zeigt es Euch ...


BLASEN - SO GEHT'S! (Teil 2)
Wer "Fellatio" immer noch für ein italienisches Pastagericht hält, kann hier sicher einiges dazulernen. In dieser Folge der erotik.de Sexualberater Info - Serie nehmen wir Dinge in den Mund, die würden andere nicht `mal in die Hand nehmen.

Nachdem im ersten Teil dieses erotik.de Sexualberater Kurses wichtige, aber eher allgemeine Aspekte des Blasens beleuchtet wurden, soll es jetzt zur Sache gehen. Wie blase ich richtig? Man muss zunächst zwei grundsätzliche Situationen unterscheiden:

1. Einen noch schlaffen Penis steif blasen (sog. "Anblasen")
2. Einen schon steifen Penis bis zum Orgasmus blasen.

In diesem 2. Teil von "Blasen - so geht`s" soll zunächst auf den ersten Punkt, das "Hochblasen" eines noch schlaffen Penis eingegangen werden. Wie man ein steifes Glied erfolgreich bis zum Höhepunkt bläst, ist Inhalt des dritten Teils.

Das Hochblasen eines noch schlaffen Penis

Das so genannte "Anblasen" hat sich sehr bewährt, in Situationen, in denen die rein manuelle Stimulation des Penis (also mit der Hand) nicht zum gewünschten Resultat einer Erektion führt. Auf Saugen und Lutschen reagiert ein Penis meist selbst dann noch mit Erektion, wenn er auf das klassische "rauf-runter-rubbel" kaum noch Reaktionen zeigt. Deshalb gibt es in den Studios der Erotikfilm-Produzenten auch fast regelmäßig so genannte "Anbläserinnen". Das sind attraktive junge Damen, die im Film selbst nicht zu sehen sind, und deren Aufgabe es ist, die männlichen Darsteller vor ihrem Auftritt vor der Kamera "auf die Höhe" zu bringen oder zwischendurch auf selbiger zu halten.

Das Anblasen - Eine hohe Kunst

Die Kunst des Anblasens besteht darin, den Penis zu einer maximalen Erektion zu lutschen, ohne dass es aus Versehen zur Ejakulation, (zum Samenerguss) kommt. Diese kann nämlich unbeabsichtigt auch schon bei halbsteifem Glied "aus versehen" plötzlich "passieren", wenn die Anbläserin "zu gut" ist.

Im Gegensatz zum "Blasen bis zum Höhepunkt", bei dem der Aspekt des Lutschens (ich erspare mir ab jetzt die "Anführungszeichen"...) im Vordergrund steht, kommt beim Hochblasen oder auch Steifblasen dem Saugen eine überragende Bedeutung zu. Jeder kennt das Prinzip aus den Katalogen oder aus eigener Erfahrung von den so genannten Penispumpen. Bei diesen wird der schlaffe Penis in eine längliche Glas- oder Plastikröhre eingeführt, aus der dann über einen Plastikschlauch mit einer Handpumpe die Luft langsam abgepumpt wird. Durch den entstehenden Unterdruck füllt sich der Penis in der Röhre immer mehr mit Blut und kann im Extremfalle so übernormal groß werden, dass er das ganze Glasvolumen ausfüllt.

(Anm: Penispotenzpumpen auf Unterdruckprinzip sind nicht ganz ungefährlich! Wenn die Luft zu schnell abgepumpt wird und dadurch zu schnell zuviel Unterdruck in der Glasröhre entsteht, kann dies dazu führen, dass in der Eichel, in der die Blutgefäße sehr dicht unter der Schleimhautoberfläche verlaufen, der im Blut gelöste Stickstoff in Form feiner Blasen ausperlt. Diese Bläschen können dann zu einer Verstopfung (Thrombosierung) der kleinen Blutgefäße in der Eichel führen ("Luftthrombose") und es kann dann ein so genannter "Penisinfarkt" entstehen.
Man kennt diese Situation in der Tauchmedizin auch als "Taucherkrankheit". Wenn ein Taucher zu schnell auftaucht, wenn also der Umgebungsdruck zu schnell abnimmt, dann kommt es auch im Blut des Tauchers zur Entstehung kleinster "Luftbläschen", die im Gehirn zu kleinen Infarkten und zu Geistesverwirrtheit und Orientierungslosigkeit führen. Die Therapie bei einem bewusstlosen oder verwirrten Taucher mit Lähmungserscheinungen, der zu schnell aufgetaucht ist, besteht deshalb auch darin, ihn so schnell wie möglich in eine Überdruckkammer zu bringen und den Druck darin so hochzufahren, dass die ausgeperlten Stickstoffbläschen sich wieder im Blut lösen und so das durch sie verstopfte Blutgefäss wieder freigeben. Im Prinzip läuft hier dasselbe ab, wie wenn Sie eine zugeschraubte Flasche Sprudel kräftig schütteln und dann aufmachen. Sobald Sie den Verschluss abschrauben perlt die Kohlensäure in Bläschenform aus).

Nach demselben Unterdruckprinzip wie in diesen Potenzpumpen erfolgt das Hochblasen des Penis durch Saugen. Das Problem ist, dass man mit dem Mund keinen dauerhaft so hohen Unterdruck wie in einer Glasröhre erzeugen kann. Man muss, um das Glied steif zu bekommen, also noch ein paar zusätzliche Tricks anwenden.

Ein Orgasmus, den man nicht bis auf die Strasse hört, war kein Orgasmus! So entlocken Sie ihrem Partner Wonneseufzer.

Neben dem reinen Saugen muss man beim Anblasen zwischendurch immer mal wieder kurz und mehrfach hintereinander über die Eichel lutschen um auch die Erektionsmechanismen durch natürliche sexuelle Stimulierung zu aktivieren. Man kann auch (bei unbeschnittenen Partnern) den Penis bis kurz hinter der Eichel in den Mund nehmen und lässt dann den Eichelkopf innerhalb der Vorhaut schnell vor und zurückflutschen, wobei man das Vorhautende immer kräftig zwischen den Lippen festhält. Diese Technik ist äußerst stimulierend und wird Ihren Partner mehrere Wolluststöhner entlocken. Aber aufgepasst: auch ein schlaffer oder halbsteifer Penis kann, wie gesagt, ejakulieren!

So wird die Eichel prall und rot

Als dritte und zusätzliche Maßnahme des Hochblasens müssen Sie ihre Hand einsetzen. Sie umfassen den schlaffen Penis an der Wurzel mit Daumen und Zeigefinger ringförmig und drücken ihn dort mäßig, (aber nicht zu stark!) zusammen. Der Druck muss so groß sein (einfach ausprobieren), dass die Blutgefäße, durch die das Blut aus dem Penis abfließt (Penisvenen - verlaufen relativ oberflächlich) zusammengepresst werden, dass aber die Blutgefässe, durch die das Blut in den Penis einfließt (Penisarterien - verlaufen relativ tief und sind nicht so leicht zusammenzupressen) offen bleiben. (Anm: Das ist übrigens das Prinzip der Erektionshilfe das bei den sog. "Cockringen" Anwendung findet). Wichtig nicht den ganzen Penisschaft mit der Hand zusammendrücken, denn dann kann ja kein Blut mehr in die Schwellkörper einfließen.)


Saugen - Lecken - Drücken: da kann kein Schwanz schlaff bleiben

Um einen schlaffen Penis gekonnt hochzublasen kombinieren Sie einfach die beschriebenen Techniken von "viel saugen" - "wenig lecken" - "mäßig drücken". Mit ein bisschen Übung hat man das jeweils richtige Maß schnell gefunden und eine Erektion des Penis ist eigentlich fast unvermeidlich.

Wenn es dann noch etwas mehr braucht, können Sie ja zur massiven Erektionsunterstützung noch den altbewährten "Nutten-Handgriff" anwenden, indem Sie während Sie hochblasen noch einen Zeigefinger in den Anus des Partners einführen und seine Prostata leicht massieren. Dazu führen Sie (mit der Handfläche auf dem Damm Ihres Partners) Ihren Zeigefinger einfach bis zum Anschlag vorsichtig in den Anus ein. Wenn Sie ihn dann leicht nach vorne biegen bemerken Sie etwas Hartes, was sich ungefähr so anfühlt, wie wenn Sie auf den angespannten Daumenballen Ihrer Hand drücken - das ist die Prostata. Aber aufgepasst: Dabei ist es fast regelmäßig so, dass der Partner, der vorher noch relativ unerregt dalag mit einem animalischen Lustschrei in Ihren Mund abspritzt. Sagen sie nicht, ich hätte Sie nicht gewarnt ..... :)

Viel Erfolg beim Ausprobieren.

Ihr Sexualberater Dr.med. Christian Constantin

Teil 1 Blasen oder nicht blasen - das ist hier die Frage
Teil 3 Blasen bis zum Höhepunkt


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