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Teil 1:
"Einmal arschgefickt ist lange noch nicht schwul"
(Songtitel) - Vorurteile, Urteile, Vorteile des Analverkehrs
Analverkehr wird manchmal auch als Geschlechtsverkehr "a
tergo" (= von hinten) oder als "Sex griechisch"
bezeichnet. Gemeint ist das Einführen des Penis durch
den Schliessmuskel des Afters in den Enddarm des (passiven)
Geschlechtspartners. Dieser kann weiblich oder männlich
sein, da ein After ja bekanntlich bei beiden Geschlechtern
vorkommt. Analverkehr dient nicht der unmittelbaren Fortpflanzung,
so dass seine Ausübung vor allem in den Augen der Kirche,
als "unnatürlich" und "verderblich"
und als "Sünde" betrachtet wurde und wird.
Der heute für sexuellen Verkehr mit Tieren übliche
Terminus "Sodomie" meinte zu biblischen Zeiten ganz
allgemein "Analverkehr". Dies lässt darauf
schliessen, dass die Einwohner des alttestamentarischen "Sodom"
dieser sexuellen Liebestechnik wohl gerade in besonderem Masse
fröhnten, als Ihre Stadt deswegen dann plötzlich
ausgelöscht wurde. Coitus exitus analis - sozusagen.
What a way to go).
Normal - Unnormal - B-anal.
Normal ist Analverkehr, egal ob heterosexueller oder homosexueller,
sicherlich nicht, wenn man "normal" einmal so definiert,
daß es das ist, was die Mehrheit tut und empfindet.
Die Homosexualität auf "anale sexuelle Aktivität"
("Hinterlader/" Arschficker"/"Rosettenkünstler".)
zu reduzieren ist falsch und hat schon oft zu Mißverständnissen
geführt. Bei den rein homosexuell orientierten Männern
führen nur etwa 1/3 regelmäßig den Analverkehr
durch. In anderen Worten: mehr als 2/3 aller Schwulen haben
mit Analverkehr "nichts am Hut"! Trotzdem sind sie
homosexuell, weil sie eben all ihre sonstigen sexuellen Aktivitäten
ganz überwiegend mit Partnern des eigenen Geschlechts
ausüben.
Wer als Mann auf anale Stimulation steht, muss dies nicht
zwangsläufig gleichzeitig mit oder bei einem anderen
Mann tun wollen. Deshalb ist er schlichtweg einfach ein nach
wie vor heterosexueller Mann, der sich nun mal eben anal stimuliert,
genauso wie es heterosexuelle Paare gegenseitig , aber eben
auch bisweilen Manner unter sich gegenseitig und auch Frauen
unter sich gegenseitig tun. Ein homosexueller Mann, der onaniert
ist ja auch nicht deshalb auf einmal heterosexuell, weil heterosexuelle
Männer auch ab und zu onanieren. Genausowenig ist ein
heterosexueller Mann, der sich anal stimuliert auf einmal
homosexuell, nur weil homosexuelle Männer dies eben ab
und zu auch tun
Vorteile des Analverkehrs
Beim Sex in der Schwangerschaft:
Die Stellung beim Sex sollte der neuen Situation angepasst
sein. Die schwangere Frau sollte es zum Beispiel vermeiden,
auf dem Rücken zu liegen, da dadurch die Vena Cava, ein
großes Blutgefäß, das im Bereich der Wirbelsäule
verläuft, zusammengedrückt werden kann, was eine
kurze Ohnmacht zur Folge hätte. Analverkehr kann in Seitenlage
sehr angenehm ausgeführt werden, wenn der vaginale Verkehr
aufgrund des vergrösserten Bauchumfanges bereits erste
Probleme macht.
Analverkehr bietet sich insbesondere deswegen auch gegen
Ende der Schwangerschaft an, da die Gefahr eines durch zu
heftigen Geschlechtsverkehr herbeigeführten vorzeitigen
Blasensprungs sich vermindert. Ausserdem besteht nicht die
Gefahr in der Hitzte des Gefechtes zuviel Druck auf die Bauchregion
der Schwangeren auszuüben.
Beim Sex, wenn die Partnerin noch Jungfrau ist:
Beim Analverkehr bleibt das Jungfernhäutchen intakt.
Deshalb wird er ausgiebig in den Ländrn dieser Erde praktiziert,
in denen die Frauen traditionsmässig als Jungfruen in
die Ehe zu gehen.
Achtung: Schon an dieser Stelle ein Vorgriff auf Teil drei
dieses Workshops: Analverkehr ist eine Hochrisiko-Sexualpraktik,
was eine Infektion mit HIV angeht. Das bedeutet, dass ein
Mädchen, welches noch Jungfrau ist also durchaus mit
AIDS infiziert sein kann, wenn sie Analverkehr praktiziert
hat.
Beim Sex, wenn es um Verhütung geht:
Analverkehr ist eine sichere Verhütungsmethode. Er bietet
dem Mann auch die Sicherheit, dass ihm die Partnerin nicht
"aus Versehen" ein Kind aufhängt, wenn keines
geplant ist.
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