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Teil II:
Technik des Analverkehr: Was muss Mann/Frau beachten?
Was Schmerzen und Technik des Analverkehrs angeht, so ist
dies bei weiblichem oder männlichem passiven Partner
sehr ähnlich. Was den Genuss am Sexualverkehr von hinten
angeht, so gibt es jedoch einen wesentlichen Unterschied.
Davon später, zunächst zur Technik:
Beim Analverkehr ist wegen des Schmerz-Aspektes vorsichtiges
und einfühlsames Vorgehen sehr wichtig. Am schmerzhaftesten
ist der Moment, wenn die Eichel des Partners mit ihrer breitesten
Stelle durch den Schließmuskelring dringt. Der Schmerz,
der dabei empfunden wird, ist manchmal derart gewaltig, daß
der passive Partner in diesem Moment den ganzen Vorgang panikartig
abbricht. Meist ist es jedoch so, daß dieser starke
Schmerz schon wenige Sekunden später stark nachläßt
und dann fast als angenehm empfunden wird, wenn sich der aktive
Partner in dieser Zeit nicht bewegt und (trotz seiner Erregung)
keine weiteren hektischen Eindringversuche. macht.
Prinzipiell sollte immer darauf geachtet werden, daß
genügend Gleitgel beim Analverkehr zum Einsatz kommt.
Manchmal kann auch der Einsatz einer Creme, die die Empfindlichkeit
der Schleimhaut herabsetzt, von Nutzen sein. Diese Cremes
mit örtlich betäubenden Inhaltsstoffen werden sehr
oft in Erotik-Shops zur Anwendung am Penis gegen vorzeitige
Ejakulation (sog. "Long Lasting Cremes") angeboten.
Vorspiel - Flutschi - Geduld
Es hilft auch wenn der aktive Partner zunächst vorsichtige
Eindringversuche mit einem Finger macht um damit den "Zusammenzieh-Reflex"
des Schließmuskels zu ermüden. Die Schmerzen beim
Analverkehr entstehen nämlich meist dadurch, daß
sich der Schließmuskel krampfartig um den eindringenden
Penis herum zusammenzieht und dieses Zusammenziehen ist ein
sogenannter "Fremdreflex", der durch häufiges
schnell aufeinanderfolgendes Auslösen "ermüdet"
werden kann.
Schließlich kann man dem Penis das Eindringen erleichtern,
indem man dem eindringenden Penis den Schließmuskel
leicht entgegendrückt, da bei diesem Vorgang gleichzeitig
eine Entspannung des Schließmuskels erfolgt (wie es
ja auch sinnvoll ist).
Das Problem mit der Hygiene:
"Alles Scheisse" muss beim Analverkehr nicht sein
Was das Problem mit den Kotresten angeht. Nun es muss gar
nicht so weit kommen, dass beim Analverkehr irgendwie "Kot"
mit ins Spiel kommt 8 wenn man das nicht ausdrücklich
will) Wenn man sich entsptrechend vorbereitet, ist Analverkehr
eine saubere Sache.
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Es empfiehlt sich auf jeden Fall vor dem Analverkehr einen
Einlauf/Darmspühlung zu machen um den Darm im letzten
Drittel zu säubern. Dazu gibt es relativ preisgünstige
Klistierspritzen aus Plastik im Sanitätshaus. Es gibt
auch in Erotikshops sogenannte "Enema"-Sets, also
"Einlauf-Sets". Diese sind aber meist um ein vielfaches
teurer und nützen im Grunde auch nicht mehr. Manche Menschen
behelfen sich in dieser Situation damit, daß sie den
Duschkopf vom Brauseschlauch abschrauben und dann das Schlauchende
ganz dicht an den Anus heranbringen (NICHT EINFÜHREN!).
Letzteres ist aber ziemlich risikoreich, da man nicht die
genaue Kontrolle über die einlaufende Wassermenge hat.
Bei einem so gespülten Darm ist das Risiko, daß
beim Analverkehr Kotreste am Penis hängen bleiben sehr
gering.
Diese lassen sich im Zweifelsfall durch ein nach innen-wenden
des Kondoms während man den Penis aus dem Enddarm zieht,
auch handhaben und müssen nicht zwangsläufig Hände,
Bett und Teppichboden versauen. Sie können es allerdings,
wenn man nicht aufpasst- und das ist dann bisweilen eine Riesensauerei.
"Pumping it up "
Worauf Sie sich einstellen müssen ist, daß während
oder nach dem Analverkehr "Furzgeräusche" enstehen
können. Dies ist normal, denn die Bewegungen des Penis
pumpen Luft in den Darm
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